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Hyazinth-Aras finden im Pantanal ein letztes halbwegs sicheres Rückzugsgebiet

Das Pantanal -

Naturlandschaft zwischen
Wasser und Land

Das Pantanal ist ein artenreicher Feuchtbiotop im Westen Brasiliens.

Das gewaltige Überschwemmungsgebiet - fast so gross, wie die alte Bundesrepublik! - liegt vor allem in den brasilianischen Bundesstaaten Mato Grosso und Mato Grosso do Sul und reicht zu kleinen Teilen in die Nachbarstaaten Paraguay und Bolivien. Es handelt sich um eine sehr wenig erschlossene und kaum bewohnte Naturlandschaft, in der allerdings Weidewirtschaft betrieben wird, z.T. in besorgniserregendem Umfang.

Das gesamte Gebiet ist ein Biosphärenreservat, ein kleiner Teil - der Nationalpark Pantanal Matogrossense ist nicht viel grösser, als die Fläche der deutschen Ostseeinsel Rügen - gehört zusammen mit einigen angrenzenden privaten Flächen seit dem Jahre 2000 zum Weltnaturerbe der UNESCO. Die Schutzmassnahmen halten die grossen Nahrungsmittelkonzerne allerdings nicht davon ab, dieses einmalige Gebiet durch Rodungen und Industrialisierung (ungeklärte Abwässer von Ethanolfabriken, Errichtung weiterer Zuckerrohr- und Sojaplantagen etc.) zu zerstören.

Das Pantanal wird vom Río Paraguay durchflossen, der es in den Regenzeiten be- und in den trockeneren Monaten entwässert.
Während der Regenzeit von November bis März werden weite Teile der Tiefebene überschwemmt und stehen z.T. metertief unter Wasser.

Vor allem die Vogelwelt ist in diesem Naturparadies artenreich vertreten. U.a. finden Hyazinth-Aras in den Galeriewälder des Pantanals ein wichtiges Rückzugsgebiet., aber auch viele Säugetierarten wie Sumpfhirsche, Pekaris und Capybaras kommen hier vor und werden von Jaguaren, Pumas und Ozelots gejagt.
Eine der seltensten Arten des Pantanals ist der tagaktive Riesenotter (Pteronura brasiliensis; auf Spanisch "Lobo del río", also Flusswolf), der eine Länge von fast zwei Metern (inkl. Schwanz) und ein Gewicht von über 20 Kilogramm erreicht. Er gilt weltweit als "stark gefährdet; wie viele (oder korrekter: wie wenige) es von ihnen in freier Wildbahn noch gibt, ist nicht genau bekannt. Schätzungen gehen von weltweit 1000 - höchstens 5000 Tieren aus.
Kaimane sind hier noch recht häufig und bevölkern das Gebiet vielleicht noch mit 35 Millionen Exemplaren!

Schon seit Jahrzehnten ist das Pantanal ein beliebtes Ziel von Naturliebhabern und Ökotouristen. Ausgangspunkt für Naturbeobachtungen im Pantanal ist oft die Stadt Corumbá (ca. 110.000 Einwohner) direkt an der Grenze zu Bolivien. Die Stadt Corumbá verfügt unmittelbar am Stadtrand über einen internationalen Flughafen.

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